Sicherheit & Betrugsschutz
Börsen-Sicherheit: Betrug erkennen & Plattformen prüfen
Seriöse Börse oder Fake-Broker? Und wie erkennt man Betrug, der den Namen echter Börsen missbraucht? Hier finden Sie alle Prüf- und Aufklärungsseiten an einem Ort — plus den kostenlosen Scam-Check.
Experten für verlorene Kryptowährungen
Sie wurden mit Krypto betrogen? Wir verfolgen forensisch, wohin Ihr Geld geflossen ist — schnell, nachvollziehbar und lückenlos dokumentiert. Eine belastbare Grundlage für Anzeige, Anwalt und Börse.
Ob Fake-Trading-Plattform, AnyDesk-Fernzugriff oder gefälschte Crypto.com-Nachricht — wir folgen der Spur auf der Blockchain.
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So läuft es ab — in 3 Schritten
Betrug rund um echte Kryptobörsen
Diese Börsen sind seriös — aber ihr Name wird für Phishing und Fake-Support missbraucht. So erkennen Sie es und verfolgen gezahltes Geld.
Fake-Broker prüfen: „Ist … seriös?“
Neutrale Prüf-Checklisten für häufig genannte Trading-Plattformen und Krypto-Bots.
Nicht sicher, ob es Betrug ist?
Machen Sie den kostenlosen Scam-Check oder schildern Sie uns Ihren Fall — ehrlich und vertraulich.
Kostenloser Scam-Check SoforthilfeWie Börsenkonten in der Praxis übernommen werden
Nicht die Blockchain wird angegriffen, sondern der Zugang. In den Fällen, die uns erreichen, wiederholen sich vier Wege:
- Phishing per SMS oder E-Mail: Eine angebliche Sicherheitswarnung führt auf eine täuschend echte Login-Seite. Zugangsdaten und der in Echtzeit abgefragte Einmalcode werden abgegriffen — damit ist auch die Zwei-Faktor-Sicherung umgangen. Details dazu im Ratgeber Phishing-SMS erkennen.
- Fake-Support: Ein angeblicher Mitarbeiter meldet sich per Anruf, WhatsApp oder Telegram und verlangt zur „Verifizierung" Codes, Passwort oder Seed-Phrase. Kein echter Support fragt danach — nie.
- SIM-Swapping: Die Rufnummer wird auf eine fremde SIM portiert, danach laufen SMS-Codes bei den Tätern auf. Deshalb ist eine App-basierte Zwei-Faktor-Lösung sicherer als SMS.
- Fernwartungs-Software: Opfer werden überredet, Programme wie AnyDesk zu installieren, damit „geholfen" werden kann. Der Bildschirm inklusive Zugangsdaten ist damit offen.
Sofortmaßnahmen bei einem kompromittierten Konto
Wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand Zugriff hat, zählt die Reihenfolge:
- Passwort ändern und alle aktiven Sitzungen abmelden — ausschließlich über die offizielle App oder die echte Domain.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung neu einrichten, möglichst per Authenticator-App statt SMS.
- Auszahlungen sperren beziehungsweise Auszahlungsadressen prüfen und entfernen, die Sie nicht selbst eingetragen haben.
- Support der Börse über den offiziellen Weg kontaktieren und den Vorfall melden — niemals über eine Nummer aus der verdächtigen Nachricht.
- Sind bereits Coins abgeflossen: Transaktions-IDs und Empfängeradressen sichern. Das ist die Grundlage jeder späteren Analyse.
Warum die Wahl der Börse allein nicht schützt
Große, regulierte Handelsplätze wie Binance, Crypto.com, Kraken, OKX oder Bybit sind seriöse Unternehmen. Der Betrug findet fast nie auf diesen Plattformen statt, sondern im Namen dieser Plattformen: gefälschte Nachrichten, nachgebaute Login-Seiten, angeblicher Support. Genau deshalb schützt die Wahl des Anbieters allein nicht — entscheidend ist, wie Sie auf Kontaktversuche reagieren. Eine Einordnung je Anbieter finden Sie unter Binance, Kraken, OKX, Bybit und Bitget.
Ist dennoch Geld abgeflossen, lässt sich der Weg über die Blockchain nachzeichnen und dokumentieren — ohne Rückhol-Versprechen, aber als belastbare Grundlage. Die ersten Schritte fasst Hilfe bei Kryptobetrug zusammen.